4. November 2010

Ein aufregendes erstes Jahr

Der Abgeordnete der Fraktion DIE LINKE  im Deutschen Bundestag, Herr Raju Sharma, nutzte seine Herbsttour durch Schleswig-Holstein um in seiner Heimatstadt Eckernförde interessierte Bürgerinnen und Bürger über die Abgeordnetentätigkeit zu informieren.

Das Treffen fand statt in den Räumen der Bürgerbegegnungsstätte am malerischen Eckernförder Rathausmarkt. Herr Sharma schilderte den engen Zeitplan der die Sitzungswochen prägt. Er erklärte die Arbeitsweise der diversen Ausschüsse und gab Einblick in die Merkwürdigkeiten des Parlamentarieralltags. Besonderst erwähnenswert ist hierbei das Bemühen der CDU-Fraktion keinerlei Anträge der Linken im Bundestag zu unterstützen.

Aber auch die Treffen der Linksfraktion stellen eine Besonderheit dar. Oder hätten sie gewusst, dass nur die Mitarbeiter der Bundestagsabgeordneten der Linken auch die Erlaubnis haben an einem Großteil der Sitzung der Linksfraktion teilzunehmen? „Das erleichtert die Kommunikation in der alltäglich anfallenden Büroarbeit ungemein“ meint Herr Sharma und fügt hinzu: „ein Großteil der Mitarbeiter sind ja selbst in der Linken aktiv. Wir bekommen auf diese Weise immer wieder ein Form von basisnahen Input der unsere Arbeit definitiv bereichert.“

Daneben hat ein Abgeordneter Termine mit den verschiedensten Interessengruppen und Initiativen. In den Sitzungswochen vor allem in der Bundeshauptstadt Berlin; in den sitzungsfreien Wochen in seinem Wahlkreis. „Dass der Abgeordneten-Job hart wird wusste ich. Mit welch unterschiedlichen Feldern ich aber letztlich in Kontakt kommen würde hat mich dann schon überrascht“, so Herr Sharma. Kleine Aufzählung gefällig? Religionspolitik, Minderheiten, maritime Industrie, Fischereiquoten, Entwicklung ländlicher Raum, Windanlagen, Tourismus, Antikriegspolitik, kommunale Finanznotlagen und Bürgerrechte sind wohl die wichtigsten Begleiter im täglichen Kampf um politische Inhalte. Und er zieht das Fazit: „Diese Vielfalt an Themen weiß ich durchaus zu schätzen, spiegelt sie doch das Leben und die Vielfalt der Menschen wieder denen ich mich verpflichtet fühle – meinen Wählern in Schleswig-Holstein.“